Erneute Niederlage für Aufbau II zum Saisonabschluss
Die letzte Runde in der Bezirksoberliga führte Aufbau II nach Schönebeck zu Union 1861 und erneut gab es für uns nichts zu gewinnen. Zwar konnte Lutz uns schnell in Führung bringen, doch Uwe konnte sein schlechtes Endspiel nicht halten, Daniel übersah eine Mattdrohung auf der Grundreihe und Rolf bekam seine Zeitprobleme nicht in den Griff. Damit lagen wir nach knapp 3 Stunden Spielzeit 1:3 zurück. Titus konnte seinen vielversprechenden Angriff nicht krönen und mußte schließlich ins Remis einwilligen. Wolfgang hatte zwar eine Qualität mehr, sein Gegner dafür aber ordentlich Kompensation, die für einen vollen Punkt reichte. Die Endspiele bei Markus und Bernd reichten jeweils nur zu halben Zählern, sodaß nach gut 4 Stunden eine 2,5:5,5-Niederlage auf demPapier stand. Da die Konkurrenz im Tabellenkeller punkten konnte, schließt die Mannschaft damit die Saison auf dem 9. und letzten Tabellenplatz ab. (Bericht Bernd Winnig)
Zentrale letzte Runde geht schief für Aufbau I
In der Landesklasse A hieß der Gegner Dahlenwarsleben, auf einem Abstiegsplatz stehend. Die nominelle Überlegenheit der Bernburger zeigte sich im Wettkampf überraschenderweise nicht. Die Gegner wuchsen irgendwie über sich hinaus und schafften einen verdienten Sieg und den Klassenerhalt! Eike bekam zeitig ein Remisangebot, welches er in Unkenntnis der weiteren Entwicklung und mangels Motivation akzeptierte. Peter holte den ersten (und letzten) Sieg, da sein Gegner kein Gegenspiel aufziehen konnte und im Königsangriff folgerichtig unterging. Dann Remis bei Sebastian Böhme, was in Ordnung ging. Nach 3 Stunden musste Sebastian Fricke aufgeben, er wurde taktisch überfahren. Der Rest? Bernhard stand eigentlich gut, traf dann fragwürdige Entscheidungen und verlor am Ende. Jürgen musste sich sein geliebtes Remis hart, aber gekonnt, erarbeiten. Bandi als Anziehender kam bald in Schwierigkeiten, konnte dann das Turmendspiel mit Minusbauer nicht halten. Burkhard hätte in Ruhe abwarten sollen, eine Aktivität kostete einen wichtigen Bauern. Am Ende war der Läufer seinem Springer klar überlegen. Damit 2,5: 5,5 und Gratulation an das Team von Dahlenwarsleben!
Remis bei Norbertus in Magdeburg
- Leider mussten wir auf den starken Peter verzichten. So traten wir nur zu siebt an. Bei Jürgen und Bernhard gab es schnell die üblichen zahnlosen Punkteteilungen. Burkhard wollte ja, aber es ging nicht. Also auch hier remis. Eike verteidigte, als nichts mehr los war, bot der Gegner Remis, was akzeptiert wurde. Es blieben noch 3 Partien. Sebastian Fricke stand schon frühzeitig im höheren Sinne auf Verlust. Die beiden Weißpartien bei Sebastian Böhme und Bandi sahen günstiger für uns aus. Diese Vorteile konnten verdichtet werden, in beiden Fällen spielte die Schwäche des Feldes e6 eine wichtige Rolle. Es gab keine Überraschungen mehr, beide realisierten ihre Vorteile und die Partie von Sebastian Fricke ging verloren. Bemerkenswert die Serie von 4 Siegen bei Sebastian Böhme, bei Bandi sind es sogar 5.
Aufbau II verliert gegen Halberstadt
In der vorletzten Runde empfing Aufbau II die Mannschaft von Einheit Halberstadt. Gegen die
nominell stärkeren Gäste hatten wir zu keinem Zeitpunkt eine reelle Chance. Nach knapp 2 Stunden
mußte Uwe seine Partie aufgeben. Daria konnte zwar ihren jungen Gegner Matt setzen und Titus ein
Remis beisteuern, doch Arno gab einen weiteren vollen Punkt ab. So stand es nach zweieinhalb
Stunden 2,5:1,5 für die Gäste. An drei von den vier verbliebenden Tischen spielten wir mit jeweils
einem Bauern weniger auf dem Brett. Markus und Rolf konnten ihre Partien remis halten, Bernd
hatte im Turmendspiel keine Chance. Wolfgang hatte seinem Gegner die Qualität abgenommen und
konnte schließlich seinen Vorteil verwerten. Endstand 3,5:4,5 für Einheit Halberstadt. Wir bleiben
damit auf dem vorletzten Platz im Tabellenkeller hängen. (Bericht Bernd)
Kantersieg im Heimspiel gegen Rochade II
Rochade reiste geschwächt an (Brett 1 und 2 wurden frei gelassen) und musste durch eine konzentrierte Leistung der Bernburger am Ende eine 1:7 Niederlage hinnehmen. Arno am Brett 8 bekam nach seiner üblichen wilden Eröffnung eine Remisofferte, die er ablehnte. Er wollte mattsetzen. Vier Züge später bot er selbst remis an, obwohl er einen Kraftzug sah, diesen aber nicht richtig bewertete und so einen möglichen Gewinn verspielte. Bernhard spielte positional sauber und dachte innerlich schon an ein Remis. Ich mußte es ihm ausreden. Er gewann super und es stand 3,5:0,5. Dann spielte Sebastian (B) eine irre Partie und zwang den Gegner trotz dreier Bauern weniger mit einem schönen Zug zur Aufgabe. Dann die Partie von Peter. Sizilianisch. Er spielte geduldig sauber die Partie durch. Spfr. Hesse hatte nie eine Chance und mußte aufgeben. Sebastian (F) versuchte gegen Spfr. Schwarz alles Mögliche, aber er mußte sich von der uns bekannten Abwehrhärte seines Gegners überzeugen und ins Remis einwilligen. Dann der Bandi. Ein weiterer Höhepunkt. Bandi kam in Vorteil und spielte seinen Gegner langsam und sicher an die Wand. Dieser lief am Ende selbst ins Matt. (Bericht Burkhard)